CCalps Salon

Up one level
Im Salon treffen sich Anwender und Experten für Creative Commons zu Veranstaltungen.
CCalps Salon Bauwens_cc_alps_salon
 
CCalps Salon (cc)alpsSalon präsentiert Michel Bauwens zum Thema open:everything
Am 11. September 2009 fand im Rahmen des Paraflows Festivals für digitale Kunst und Kultur der (cc)alpsSalon Salon mit dem Thema open:everything statt. Als Keynote Redner konnte Michel Bauwens den Besuchern einen Einblick in die Materie von "openness" im weiteren und engeren Sinn zeigen.
CCalps Salon Was ist der CCalps Salon
Akteure der Kreativwirtschaft tauschen Erfahrungen zu offenen Lizenzen aus.
CCalps Salon Der ccAlps Salon startet!   net culture lab Dornbirn: Bertolini - Haus, Markstrasse 4, 5. Stock und net culture space Wien: Museumsquartier , 2008-10-23 07:30:00 - 2008-10-23 11:55:00
Die Contentindustrie befindet sich im Umbruch. Die Copy / Paste Kultur erfordert neue Modelle für Lizenzen und Verwertung. Der CCalps Salon ist eine Veranstaltung von Creative Commons Österreich und der net culture labs, die es sich zum Ziel gesetzt hat, verschiedene Akteure der Kreativbranche zu vernetzen. In der Öffentlichkeit soll ein besseres Verständnis dafür erzeugt werden, wie die Produktion und Verbreitung von Kulturgütern im Zeitalter digitaler Vernetzung organisiert werden kann. Die Erfahrungen die zahlreiche Künstler mit Creative Commons Lizenzen gemacht haben, könnten zukunftsweisende Strategien aufzeigen. Ein besonderes Augenmerk wird auf die interdisziplinäre Ausrichtung der Veranstaltung gelegt, die bewusst die Fachbereiche IT, Recht, Kunst und Wirtschaft zusammenbringt, um somit ein offenes Wissens- und Kontaktnetzwerk zu schaffen. Das Verständnis der verschiedenen Bedürfnisse der jeweiligen Branche ist wichtig, um Lizenzmodelle, wie Creative Commons erfolgreich weiterzuentwickeln. Neben verschiedenen Vorträgen werden im Anschluss Getränke und Livemusik angeboten, um den persönlichen Erfahrungsaustausch voran zu treiben. Dabei ist auch die Öffentlichkeit eingeladen teilzunehmen, um die Menschen hinter Creative Commons in ihrer Umgebung kennen zu lernen und mehr über deren Standard - Lizenzen zu erfahren. Diese Ausgewogenheit macht den CCalps Salon zu einem Pflichtermin für jede/n, der/die mit diesen Lizenzen arbeitet oder einfach nur deren Konzepte kennenlernen möchte. Die Veranstaltung findet parallel in Dornbirn und Wien statt, um jedem den bestmöglichen Zugang zum Event zu ermöglichen. Die Vortragende des ersten ccAlps Salon sind: Johannes Grenzfurthner (Monochrom, zugesagt) Florian Philapitsch (CC legal lead, zugesagt) Stephan Dorfmeister (G Stone Records, zugesagt)
CCalps Salon Open Everything mit Michel Bauwens   MQ QDK Raum D, 2009-09-11 07:30:00 - 2009-09-11 10:30:00
Der CreativeCommons Alps Salon findet 2009 im Rahmen des Paraflows Festivals für digitale Kultur am 11. September um 19:30 im Museumsquartier (Raum D) statt. Der in Thailand lebende Autor Michel Bauwens wird open:everything in Wien präsentieren: ein theoretisches Rahmengerüst für verschiedenste Erscheinungen und Bewegungen der offenen Mediengesellschaft (Wikipedia, Open Source oder Creative Commons). Bauwens, der als einer der führenden Theoretiker im Bereich Anthropologie digitaler Gesellschaft gilt, wird in seinem Vortrag neben eeiner Einführung zu open:everything auch die externen Effekte und den damit verbundenen Wandel innerhalb der Gesellschaft beleuchten, der dem Begriff „open“ einen wesentlich weiteren Anspruch verleiht, als dies im Mainstream wahr genommen wird. Um den breiten Themenkomplex, der gesellschaftspolitische, technische und kulturelle Fragen aufwirft, zu veranschaulichen, entsteht im Vorfeld eine kollaborative Mind Map, die Michel Bauwens erläutern wird. Weiters werden Projekte vorgestellt, die über „offene Innovation“ erreicht werden können. Vom klassischen doityourself (DIY) unterscheidet sich die neue Maker Szene durch gemeinschaftliche Infrastrukturen, die Ablehnung von kommerzieller Abhängigkeit und Lock-Ins und folgerichtig die stärkere Thematisierung von eigenen Werkzeugen - wie zum Beispiel RepRap, ein auch sich weitgehend selbst herstellender 3D-Drucker, dessen Produkte hergezeigt werden. Weiters wird an Beispielen wie Open Source Ecology, einer Farm in Missouri die sich als Versuchsgelände für eine ganze Welt von Open Source Technologien versteht, die miteinander modular kombinierbar sein sollen, der Frage nachgegangen, ob die "Peer Production" in nennenswerte Bereiche der materiellen Ökonomie vordringen kann und wie die ökonomische, soziale und kulturelle Perspektive aussieht: wird weiterhin neben der Selbstversorgung für einen anonymen Markt produziert oder gelingen zumindest teilweise "kooperative Kreislaufschlüsse" und "solidarische Ökonomien"? Sollen sich solche Ökonomien eher abkoppeln und weitgehend unabhängig machen wie die Factor E Farm in Missouri oder passen sie auch in urbane Lebenswelten? Dies ist nicht unerheblich für die Frage, welche Technologien entwickelt werden sollen. Open:everything und die damit verbundenen Projekte leben von und mit der Community. Der (cc)AlpsSalon lädt herzlich dazu ein, diese kennen zu lernen. Dieser diskursive Abend im Rahmen von Paraflows veranstaltet Creative Commons Austria in Zusammenarbeit mit dem net culture lab und der OCG.